Lithium-Ionen-Batterien und trockene Weihnachtsbäume: US-Sicherheitsbehörde warnt vor Brandgefahr im Urlaub

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Die US-amerikanische Kommission für Verbraucherproduktsicherheit (Consumer Product Safety Commission, CPSC) nutzt in dieser Weihnachtszeit starke Bilder, um auf die Brandrisiken aufmerksam zu machen, die mit immer häufiger vorkommenden Produkten einhergehen: Lithium-Ionen-Batterien in E-Scootern, E-Bikes und Hoverboards sowie trockenen Weihnachtsbäumen. Um die Botschaft zu untermauern, verwendet die Behörde beunruhigende Demonstrationen – darunter ein 30-minütiges Video, das eine brennende E-Scooter-Batterie zeigt, und Vergleiche zwischen trockenen und bewässerten Bäumen, die Feuer fangen trifft ins Schwarze.

Die verborgenen Gefahren von Lithium-Ionen-Batterien

Das CPSC-Video „Escooter Lithium-Ion Battery Yule Log“ veranschaulicht ein wachsendes Problem: Lithium-Ionen-Batterien sind leicht entflammbar. Im Gegensatz zu herkömmlichen Bränden unterliegen diese Batterien internen chemischen Reaktionen, die zu längerer Verbrennung führen können und häufig giftige Gase freisetzen. Um sie zu löschen, ist deutlich mehr Wasser erforderlich als bei herkömmlichen Bränden – ein einzelner Brand in einem Elektrofahrzeug kann über 30.000 Gallonen verbrauchen.

Die Agentur rät Verbrauchern:

  • Kauf bei seriösen Einzelhändlern: Durch die Sicherstellung der Qualitätskontrolle wird das Risiko fehlerhafter Batterien verringert.
  • Befolgen Sie die Anweisungen des Herstellers: Unsachgemäßes Laden kann zu Überhitzung und Bränden führen.
  • Laden über Nacht vermeiden: Längeres Laden erhöht das Risiko einer Fehlfunktion.
  • Verwenden Sie nur zugelassene Ersatzbatterien: Batterien von Drittanbietern verfügen möglicherweise nicht über Sicherheitszertifizierungen.

Diese Warnungen sind jetzt besonders relevant, da Lithium-Ionen-Batterien zunehmend in beliebte Geschenke wie E-Bikes, Roller und Hoverboards integriert werden. Das Risiko ist nicht nur hypothetisch; Defekte Batterien können verheerende Brände verursachen.

Trockene Weihnachtsbäume: Eine alte Gefahr, neue Sorge

Das CPSC wies auch auf eine weitere bekannte, aber oft übersehene Gefahr hin: Trockene Weihnachtsbäume sind extrem brennbar. Ihr Videovergleich zeigt deutlich, dass sich ein trockener Baum in Sekundenschnelle entzündet und als schneller Brandbeschleuniger wirkt. Ein bewässerter Baum ist zwar noch brennbar, braucht aber deutlich länger, um Flammen zu fangen und zu halten.

Die Erkenntnis ist einfach: Wenn man einen Weihnachtsbaum bewässert, verringert sich die Brandgefahr drastisch. Das sind keine neuen Informationen, aber die grafische Darstellung der Agentur unterstreicht die Dringlichkeit.

„Diese Demonstrationen sollen unvergesslich sein“, sagte ein CPSC-Sprecher. „Wir geben nicht nur Warnungen heraus, sondern zeigen Ihnen, was passieren kann, wenn Sicherheitsvorkehrungen missachtet werden.“

Der Ansatz der Agentur, der an ihre frühere Feuerwerkssicherheits-PSA erinnert, zielt darauf ab, ein tiefgreifendes Verständnis der Brandgefahren zu schaffen. Die Strategie ist zwar beunruhigend, vermittelt aber wirkungsvoll die Botschaft: Sicherheit erfordert Bewusstsein und verantwortungsvolles Handeln.

Die Feiertagswarnungen des CPSC erinnern eindringlich daran, dass selbst scheinbar harmlose Geschenke und Traditionen ein ernstes Brandrisiko darstellen können, wenn sie nicht mit Sorgfalt behandelt werden.

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