Die empfangene Aussprache (RP) ist der Standardakzent im Süden Englands, insbesondere in London. Es ist nicht nur eine Art zu sprechen; es ist ein soziales Signal. Historisch gesehen prägte es die Mittel- und Oberschicht. Es signalisierte eine öffentliche Schulausbildung. Heute hat es unterschiedliche Gewichte. Manche nennen es das „Queen’s English“. Andere sagen „BBC English“ oder „Oxford English“. Aber was genau ist das? Und warum ist es für Lernende wichtig?
Die Ursprünge des Standardenglischen
Der Begriff erhaltene Aussprache wurde 1869 geprägt. Ein Phonetiker namens A.J. Ellis hat es geschaffen. Er wollte einen Akzent beschreiben, der „im ganzen Land“ verwendet wird. Es gab keine großen Unterschiede je nach Ort. Es war die gebildete Aussprache der Metropole. Es war die Stimme des Gerichts, der Kanzel und der Bar.
Ellis verwendete received im Adjektivsinn. Er meinte „akzeptiert“ oder „gemeinsam“. Denken Sie an erhaltene Weisheit. Es war die akzeptierte Art zu sprechen.
Der Akzent entwickelte sich an britischen öffentlichen Schulen. Eton College. Winchester College. Harrow-Schule. Rugby-Schule. Die Universitäten Oxford und Cambridge haben es geprägt. Der Phonetiker Daniel Jones nannte es zunächst „Public School Pronunciation“. Er verwendete diesen Begriff in seinem 1917 erschienenen English Proncreasing Dictionary. In der zweiten Ausgabe von 1924 wechselte er zur Received Pronunciation.
Im Jahr 1922 wurde die British Broadcasting Company gegründet. Sie brauchten einen Standard für Radio. Sie entschieden sich für RP. Es wurde zur Stimme des nationalen Rundfunks.
Wie sich RP phonetisch unterscheidet
RP klingt anders als andere britische Akzente. Mehrere phonetische Merkmale definieren es. Das Wissen darüber hilft den Lernenden, den Klang zu reproduzieren.
Rhotizität und Nicht-Rhotizität
RP-Lautsprecher lassen den r -Laut weg, es sei denn, er steht vor einem Vokal. Dies ist eine nicht rhotische Sprache.
* Butter wird zu /ˈbʌtə/.
* Buttery behält das r als /ˈbʌtəri/.
* Far ist /fɑː/.
* Mutter ist /ˈmʌðə/.
* Wetter ist /wɛðə/.
H-Dropping und H-Aussprache
Im Gegensatz zu einigen regionalen britischen Akzenten sprechen RP-Sprecher den Laut h am Wortanfang aus.
* Happy ist /ˈhæpi/, nicht /ˈæpi/.
* Haus ist /haʊs/.
* Hilfe ist /hɛlp/.
* Hallo ist /həˈləʊ/.
Der Trap-Bath-Split
RP verlängert in bestimmten Wörtern den kurzen a -Vokal vor Frikativ- oder Nasenkonsonanten. Dies ist die Fallbad-Splittung.
* Trap verwendet das kurze a : /træp/.
* Bath verwendet langes a : /bɑːθ/.
* Zurück, Katze und Papa behalten das kurze a.
* Dance (/dɑːns), laugh (/lɑːf ) und grass (/grɑːs) verwenden das lange a*.
Der Long-U-Diphthong
Der lange u -Vokal wird im RP zum Diphthong /juː/.
* News ist /njuːz/, nicht /nuːz/.
* Fällig ist /djuː/.
* Dienstag ist /ˈtjuːzdeɪ/.
Wer spricht heute RP?
Akzente ändern sich im Laufe der Zeit. Geografische und soziale Faktoren treiben diesen Wandel voran. Das heute verwendete RP unterscheidet sich von den BBC-Sendungen des frühen 20. Jahrhunderts. Diese ältere Version klingt jetzt altmodisch. RP hat seinen Ursprung im Südosten Englands. Es verbreitete sich im gesamten Vereinigten Königreich. Aufstrebende Menschen haben es übernommen. Es ist regional nicht gekennzeichnet. Einige Lautsprecher fügen regionale Funktionen hinzu. Es ist kein reiner Monolith.
Alter, Beruf und Lebensstil sorgen für Unterschiede.
- Konservative RP: Verbunden mit älteren Generationen und der Aristokratie.
- Allgemeines RP: Ein neutraler Akzent. Es kennzeichnet fortgeschrittene Bildung. Es signalisiert kein bestimmtes Alter oder Status.
- Advanced/Contemporary RP: Merkmale, die typisch für jüngere Sprecher der Oberschicht sind.
Ist RP das „richtige“ Englisch? Nein. Es war nie die Alltagssprache normaler Menschen. Selbst in Großbritannien ist es selten. Schätzungen aus dem frühen 21. Jahrhundert gehen davon aus, dass die Zahl der Sprecher bei 2–3 Prozent der Bevölkerung liegt.
Es bleibt Standard für den Englischunterricht als Fremdsprache. Es ist das Modell für Klassenzimmer. Für Studenten und lebenslange Lernende ist das Verständnis von RP hilfreich. Es öffnet Türen zu spezifischen Medien- und Bildungskontexten. Aber es ist nur ein Akzent. Einer von vielen. Die Sprache lebt im Mund vieler weiter, nicht nur im Mund einiger weniger.
