Es begann in New York.
Die Carnegie Foundation for the Advancement of Teaching (CFAT) wurde 1905 gegründet. Andrew Carnegie investierte 10 Millionen US-Dollar in das Projekt. Das ursprüngliche Ziel war einfach: Pensionen für pensionierte Hochschullehrer bereitzustellen.
Ein Jahr später wurde der Umfang erweitert.
Im Jahr 1906 erweiterte die Organisation ihre Mission. Die Bildungsreform wurde in die Liste aufgenommen. Der Name wurde geändert, um dieses umfassendere Mandat widerzuspiegeln. CFAT war angekommen.
In den 1930er Jahren ging es bei der Stiftung nicht mehr nur um Geld für pensionierte Professoren. Es prägte die Art und Weise, wie Schüler gemessen wurden. Dieses Jahrzehnt markierte den Beginn der Führungsrolle bei standardisierten Tests. Dieser Einfluss erstreckte sich über alle Bildungsstufen.
Das Graduate Record Examination (GRE) ist ein Paradebeispiel.
CFAT war bereits 1937 an der Entwicklung des GRE beteiligt. Der Test war für die Zulassung zu Graduierten- und Berufsschulen konzipiert. Es wurde zu einer Grundvoraussetzung für den Hochschulzugang.
Die 1950er Jahre brachten einen Wandel in der Vision.
Mitte der 1950er Jahre bündelte CFAT seine Reformbemühungen. Die Chancengleichheit bei der Bildung wurde ebenso wichtig wie die Qualität. Die Stiftung begann, einflussreiche Berichte zu veröffentlichen. Diese Dokumente befassten sich mit schwerwiegenden Problemen.
Die 1960er und 70er Jahre brachten eine Flut von Analysen hervor.
Die Themen reichten von Unruhen auf dem Campus bis hin zu sozialer Gerechtigkeit. Die Barrierefreiheit wurde geprüft. Die Struktur der Hochschulfinanzen wurde unter die Lupe genommen. Die Rolle der Bundesfinanzierung wurde diskutiert. Die Vorbereitung der Studierenden auf eine Beschäftigung nach dem Abschluss wurde zu einem Schwerpunkt.
Die Qualität des Unterrichts wurde zur Krise der späten 1970er Jahre.
Die weit verbreitete Besorgnis erforderte Maßnahmen. CFAT reagierte mit gezielten Meldungen.
- 1983: Qualität der Sekundarschulbildung.
- 1987: Standards für die Grundausbildung.
- 1990: Der Konflikt zwischen Forschungsverpflichtungen und Lehrverpflichtungen für Universitätsprofessoren.
Auch die Geographie veränderte sich.
Anfang der 1980er Jahre zog die Stiftung nach Princeton, New Jersey. Dann, im Jahr 1997, erfolgte ein erneuter Umzug. Diesmal nach Stanford, Kalifornien.
Das Erbe bleibt.
CFAT entwickelte sich von einem Pensionsfonds zu einem politischen Kraftpaket. Es prägte das Testen. Es stellte die Gerechtigkeit in Frage. Es erforderte einen besseren Unterricht. Die Geschichte der Stiftung ist eine Karte der amerikanischen Bildungsprioritäten im letzten Jahrhundert.
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